Mit einer gezielten Kariesprophylaxe kann Karies meist vermieden werden.
Unter der Kariesprophylaxe versteht man verschiedenste Massnahmen, die zur
Verhütung von Karies dienen. Unter anderem sind dies:
Bei der Ernährung gilt es besonders auf stark zuckerhaltige Nahrungsmittel
zwischen den drei Hauptmahlzeiten zu verzichten. Dies gilt auch für Früchte,
wie etwa Bananen oder Äpfel, die viel Fruchtzucker enthalten. Zucker ist die
Nahrungsquelle der Karies verursachenden Bakterien. Ohne Zucker keine Karies!
Eine optimale Mundhygiene vermindert das Kariesrisiko durch Verringerung der
Keimzahl (Bakterienzahl). Voraussetzung für eine optimale persönliche Mundhygiene sind:
Die Zahnbürste (Handzahnbürste, Kinderzahnbürste, elektrische Zahnbürste) dient
der mechanischen Reinigung der Zahnoberfläche. Sie entfernt die Zahnbeläge.
Die Zahnpaste unterstützt einerseits die mechanische Wirkung der Zahnbürste,
andererseits enthält sie antibakterielle (gegen Bakterien wirkende) Substanzen,
welche zu einer Verminderung der Karies verursachenden Bakterien führen.
Die Zahnseide wirkt ergänzend zur Zahnbürste. Sie dient zur Reinigung der Zahnzwischenräume
und sollte idealerweise vor dem Zähneputzen erfolgen.
Die Fluoridierung dient der Remineralsierung von demineralisiertem (entkalktem) Schmelz.
Entkalkungen sind Vorstufen von Karies. Fissurenversiegelungen sind sehr umstritten
und kommen eigentlich nur bei Kindern mit tiefen Grübchen und Fissuren zur Anwendung
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