Max Spiegl , der Autor dieses Buches ist am Frauenplatz 9, im Haus des Nürnberger Bratwurstglöckl, also direkt am Dom geboren.
Dort ist er, wie sich’s gehört, als Lausbub, Ministrant und Chorknabe aufgewachsen. Redlich erworben hat er sich da die einem Urmünchner zugehörige Sprache (auch als „gfozerte Gosch’n“ zu umschreiben).
Er ist Munchner mit Leib und Seele. Das heißt, er hat das sprichwörtliche Münchner Herz, das auch für andere schlägt, und so kann er es nicht lassen, seinen Mitmenschen bei allen möglichen Gelegenheiten über die Schulter in die Seele zu schauen.
Auf seinen Streifzügen durch seine Heimatstadt bringt er allerlei zum Vorschein, was Nicht-Münchner oder ungelernte (oder unbedachte) Münchner vielleicht übersehen oder nicht verstehen würden.
Dieses Weihnachtsbuch, aus dem die Geschichte oben stammt, liegt ihm besonders am Herzen. Gerade die oft nur noch sogenannte „stade Zeit“ hat er sowohl als „staad“, aber nicht minder heiter und vor allem wahrheitsnah eingefangen und zu Papier gebracht.
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