Holger Schmidt, Verkaufsleiter des Marine Centers Diebold GmbH stellte uns auf der Messe f.re.e 2009 in München die STINGRAY 250 CR im Interview vor
Der servicefreundlich installierte MerCruiser-V8 vom Typ 5.0 L MPI generiert 260 Pferdestärken
Das abgewinkelte Armaturenbrett mit symmetrisch montierten Kontrollinstrumenten und horizontal verstellbarem Ruder präsentiert sich klar gegliedert. Eine Heckdusche zählt zur Basisausstattung der
Stingray 250 CR. Eine fest eingebaute Eisbox grenzt an die Rückenlehne des Skippersitzes u.v.m.Hubraum:
Wenn es um die Triebwerksbestückung der unbelastet 2250 kg schweren
250 CR geht, hat der Stingray-Interessent buchstäblich die Qual der Wahl
– siebzehn Maschinen von MerCruiser und Volvo Penta, darunter drei Dieselaggregate,
stehen zur Disposition. Der Konstanzer Importeur Diebold entschied
sich für MerCruisers 194 kW starken 5.0 L MPI, der seine Power über einen Bravo-III-Z-Drive #
mit gegenläufigen Propellern ins Wasser bringt.
Dass die umgerechnet 260 PS relativ leichtes Spiel mit dem blau-weißen Vorführboot haben,
zeigt grosse Bewegungsfreiheit für die Crew.Bootsführer und Beifahrer – sie lassen sich in
individuell justierbaren Schalensitzen nieder. Das abgewinkelte Armaturenbrett mit gut
einsehbaren Instrumenten wurde klar und schnörkellos gegliedert.
Die vorderen Einzelstühle sind individuell
verstellbar und sehr komfortabel gepolstert.
Mit wenigen Handgriffen lässt sich die
Fondbank zu einer 190 x 135 cm großen
Sonnenliege umbauen
Der Skipper erfreut sich einer bequemen Sitzposition – auch im Stehen kann einwandfrei
manövriert werden. Seitlich des Fahrstandes ist die eingeformte Treppe zu erkennen, die
zum zentralen Scheibendurchstieg hinaufführt.
Stingray 190 CS: Cooler Renner
Im durchweg attraktiven Stingray-Repertoire.
Sportiv designte Cuddy Cruiser mit flacher Bugkabine, zu denen die 7,60 m lange und 2,59 m breite
Technologien. So arbeitete man bereits in den frühen 80er-Jahren mit dreidimensionalen Computersimulationen,
was seinerzeit als revolutionär galt.
Die amerikanische Firma Stingray Powerboats ist seit Jahren bereits eine feste Größe im Boots- geschäft. Mehr als 2000 Sportboote zwischen 5,50 m und 7,10 m Länge verlassen jährlich die Werfthallen; man unterscheidet 4 verschiedene Typen: Rally, Open Bows, Cruisers u. Sport.
Aus der Rally-Serie stammt aus das Stingray 190 CS, mit 5,80 m Gesamtlänge das größte Modell aus dieser Reihe. Die Rally’s beanspruchen für sich, besonders agil und handlich zu sein, und sie gibt es mit Schlupfkabine (wie das Testexemplar), als open bow oder auch mit Einzelsitzen vorne oder Back to Back Ausführung.
Allen Stingray’s gemeinsam ist der patentierte "Z-Plane"-Rumpf, was nichts anders bedeutet, als daß der Rumpf keinen vertikalen Rand besitzt und dadurch Luftlöcher, die sich in Gleitfahrt seitlich man Rumpf beziehungsweise den Stringern bilden können, auftreten sollen.
Am Heck des Rumpfes gibt es einen eingeschnittenen und höhergelegten Querbalken bzw. Heckabschluß; praktisch eine Stufe nach oben und "Notched Transom" genannt. Somit kann der Motor Höher eingebaut werden, und der höher gelegte Z-Antrieb verringert automatisch den Wasserwiderstand gegenüber einem Tieferliegendem. Eine höhere Geschwindigkeit bei gleichzeitigem niedrigeren Treibstoffverbrauch soll das Ergebnis dieser Bauweise sein.
Konstruktion
Neben den speziell in Amerika sehr populären Open Bows zählen die vorrangig von europäischen Kunden favorisierten Closed-Deck-Gleiter zum Stingray Boats, beheimatet in Hartsville im Bundesstaat South
Carolina, gehört zu den führenden unabhängigen Sportbootherstellern der USA. Firmengründer Al Fink,
der die Marke Stingray („Stachelrochen“) auch international etablieren konnte und das kontinuierlich expandierende Privatunternehmen bis heute leitet, setzte im Zuge der Modellentwicklung schon immer auf Innovation.
Zu Beginn der vergangenen Saison feierte die amerikanische
Stingray-Werft ihr 25-jähriges Bestehen – rechtzeitig zum Jubiläum
wurde die 250 CR als neues Spitzenmodell präsentiert.
Weitere Infos: www.marine-center.de
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