In Kooperation mit den Bayerischen Staatsforsten und dem Lehrstuhl für Waldwachstumskunde der Technischen Universität München hat die AUDI AG ein einzigartiges Forschungsprojekt auf den Weg gebracht.
Die Begrüßung der zur Pflanzung im Köschinger Forst geladenen Gäste erfolgte durch den Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner.
Das Forschungsprojekt wurde von Frank Dreves, Vorstand Produktion der AUDI AG,
von Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Pretzsch, Lehrstuhl für Waldwachstumskunde an der Technischen Universität München und Reinhard Neft, Vorstand Bayerische Staatsforste am 03. Dezember 2009 vorgestellt.
Der Ingolstädter Automobilhersteller hat die mit € 5 Mio.Stammkapital dotierte Audi-Stiftung für Umwelt ins Leben rufen. Die Stiftung wird ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Bereich Ökologie verfolgen.
Den Vorsitz des Kuratoriums übernahm Audi-Produktionsvorstand Frank Dreves.
Eichen sind nicht nur in der Mythologie ganz besondere Bäume. In der Natur
schaffen sie einen vielfältigen Lebensraum für verschiedenste Tier- und
Pflanzenarten. Zudem können sie in hohem Maß Kohlenstoff speichern. Das
Forschungsprojekt im Köschinger Forst soll nun herausfinden, welche
Wechselwirkungen zwischen Bestandsdichte auf der einen Seite und CO2-
Bindungspotenzial sowie biologischer Vielfalt (Biodiversität) auf der anderen
Seite bestehen.
Die rund sechs Hektar große Waldfläche im Köschinger Forst wurde 2007
durch Borkenkäfer, Trockenheit und den Orkan „Kyrill“ fast vollständig
zerstört und im Zuge des Forschungsprojektes mit circa 36.000 jungen
Stieleichen neu bepflanzt. Ein Teil davon nach einem speziellen Muster: So
kann auf kleinem Raum eine Vielzahl möglicher Wachstumsbedingungen
und Wachstumsverläufe untersucht werden.
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