Neujahrsempfang des Bayerischen Einzelhandels e.V. LBE
Gastgeber Michael Krines Präsident des LBE

Chancengleichheit gefordert!
Der bayerische Einzelhandel fordert die Möglichkeit, Events an Werktagen auch nach 20 Uhr durchzuführen. „Die Betriebe müssen, unbürokratisch sowohl alleine, als auch mit einigen Nachbarbetrieben, mit allen Betrieben eines Straßenzuges oder aber in der ganzen Stadt besondere Veranstaltungen anbieten können." erklärte der Präsident des Landesverbandes des Bayerischen Einzelhandels (LBE), Michael Krines in München.
Dies sei gerade mit Blick auf die Konkurrenz im Internet, an Bahnhöfen, Flughäfen und im Wettbewerb mit Standorten jenseits der bayerischen Grenzen entscheidend. Krines: „Der LBE fordert die Politik auf, vor der Benachteiligung und der Wettbewerbsverzerrung zu Ungunsten des stationären Handels nicht länger die Augen zu verschließen." Der LBE-Präsident stellte aber gleichzeitig klar: „Wir wollen keine Änderungen bei den Sonntagsöffnungen. Und wir fordern auch keine generelle Änderung der Ladenöffnungszeiten für die Abendstunden unter der Woche."
Über 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Kultur und Medien waren der Einladung zum traditionellen Neujahrsempfang des Bayerischen Einzelhandels in den Festsaal des Hotels „Bayerischer Hof" gefolgt. Als Gastredner konnte der LBE-Präsident den Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer begrüßen. Derzeit können die Einzelhändler in Bayern unter der Woche nur bis 20 Uhr öffnen. Lediglich in begründeten Ausnahmefällen genehmigt das Bayerische Arbeits- und Sozialministerium einmal pro Kommune und Jahr eine Abendöffnung bis 24 Uhr.

Quelle: Pressesprecher Bernd Ohlmann, LBE, Brienner Straße 45, 80333 München