Die derzeitige allgemeine wirtschaftliche Situation im Uhren- und Schmuckfachhandel beurteilten
30% der Befragten als „gut“ bis „ausgezeichnet“. Dieses Stimmungsbild deckt sich auch mit den
Zahlen des Statistischen Bundesamts. Danach sind die allgemeinen Einzelhandelsdaten
weitgehend gleich geblieben. Das kürzlich veröffentlichte USE Konsumbarometer vermittelt auf
Grundlage von eigenen Erhebungen ein ebenfalls recht optimistisch stimmendes Bild von der Uhren- und Schmuckbranche. So habe es im Gesamtjahr 2009 im Vergleich zu 2008 eine
Umsatzsteigerung von 5,01% gegeben. Besonders positiv ist dies im Vergleich zum
Gesamteinzelhandel zu werten, dessen Umsatz im selben Zeitraum um 1,8% leicht
zurückgegangen ist.
Die aktuellen Nachfrage-Trends stellen sich wie folgt dar: Beim Schmuck ist die Nachfrage derzeit
besonders lebhaft nach Goldschmuck – vor allem Gelb- und Weißgold. Insbesondere mit
Diamantenbesatz verkauft sich Goldschmuck sehr gut. Andere stark nachgefragte Materialien sind
vor allem Silber, aber auch Stahl. Bei den Uhren machen die Einstiegs- und Mittelpreislage das
Gros des Umsatzes aus, wo sich insbesondere Marken wie Esprit, Fossil und Festina gut
verkauften. Das Umsatzverhältnis Schmuck zu Uhren liegt aktuell bei rund 61% zu 39%.
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