Bestes Ergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt:
Betriebsergebnis nach Bewertung und vor
Vorsorgereserven auf 133 Mio. Euro erhöht (2008: 104 Mio. Euro) für Cost-Income-Ratio mit 64,9 % übertroffen (Plan: 65,7 %) Gewinn-Ausschüttung an die Stadt München um 50 % auf 6 Mio. Euro erhöht Kreditwachstum von 2,6 % Belastungen durch die BayernLB erneut aus operativem Ergebnis getragen Zahl der Bankmitarbeiter im Jahresverlauf um 104 erhöht.
München (sskm). Trotz der Belastungen aus der Finanz- und Wirtschaftskrise ist es der Stadtsparkasse München gelungen, das bislang beste Ergebnis von 2007 noch einmal zu steigern: Das Betriebsergebnis nach Bewertung und vor Veränderung der Vorsorgereserven in 2009 beträgt 133 Mio. Euro. Es liegt damit 29 Mio. Euro über dem Wert von 2008 bzw. gut 7 Mio. Euro über dem Rekordwert von 2007.
Die Entwicklung bei der BayernLB führte 2009 erneut zu Wertminderungen an dieser Beteiligung, diesmal in Höhe von insgesamt 29 Mio. Euro. Die Belastungen durch die BayernLB hat die Stadtsparkasse München aus dem laufenden Betriebsergebnis getragen. Dennoch hat das Kreditinstitut seine Rücklagen um 47 Mio. Euro auf rund 900 Mio. Euro aufgestockt und eine Eigenkapital-Rendite von 10,7 % vor Steuern erwirtschaftet. Ziel war, in 2009 die Cost-Income-Ratio auf 65,7 % zu verbessern – diesen Planwert hat Bayerns größte Sparkasse mit einer Kosten-Ertrags-Relation von 64,9 % sogar übertroffen. Vorgesehen ist, in zwei Jahresschritten bis 2011 eine CIR von 61,7 % zu erreichen. Der Jahresdurchschnittswert der Bilanzsumme lag mit 15,2 Mrd. Euro knapp 3 % über Vorjahresniveau. Damit ist die Stadtsparkasse München weiterhin fünftgrößte deutsche Sparkasse.
Eine aktuelle, unabhängig erstellte Befragung der Münchner ergab: Die Stadtsparkasse München ist im Hinblick auf die Hauptbankverbindung weiterhin unangefochten Marktführer im Privatkundengeschäft.
Neben den guten Zahlen hat die Stadtsparkasse München auch gute Nachrichten für den Arbeitsmarkt: Während andere Institute der Finanzbranche Mitarbeitern kündigen und Stellen abbauen, hat die Stadtsparkasse München im vergangenen Jahr 148 neue Mitarbeiter eingestellt, um den Vertrieb und die Kundenberatung zu stärken. Damit zählte sie zum Jahreswechsel 104 Bankmitarbeiter und 22 Auszubildende mehr als ein Jahr zuvor. Außerdem erhöht die Stadtsparkasse die Zahl der Ausbildungsplätze im Herbst 2010 um weitere zehn Stellen auf 120.
Ihr soziales und gesellschaftliches Engagement hat die Stadtsparkasse München und die von ihr gegründeten fünf Stiftungen erneut ausgeweitet: Insgesamt wurden 283 Projekte mit 5,6 Mio. Euro unterstützt. Die Gewinnausschüttung an die Stadt München hinzugerechnet, die an gemeinnützige Zwecke gebunden ist, beträgt die Förderung der Stadtsparkasse und ihrer Stiftungen für München sogar 11,6 Mio. Euro. Ein Schwerpunkt ist die Sportförderung, dazu zählt auch die Unterstützung der Bewerbung Münchens um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2018 mit einem Betrag von 860.000 Euro – verteilt auf drei Jahre. "Eine Vergabe der Spiele an München, Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgaden würde der Region neue Wirtschaftsimpulse geben. Zugleich wären damit die ökologisch verträglichsten und nachhaltigsten Spiele in der neueren Geschichte der Oylmpischen Spiele garantiert“, ist Harald Strötgen überzeugt.
Ouelle: SSKM/presse
|